Jugendbildung für Schulen und Einrichtungen

Konflikte verstehen. Grenzen kommunizieren. Zusammenarbeit praktisch erproben.

Jugendliche setzen sich täglich mit Zugehörigkeit, Anerkennung, persönlichen Grenzen und Konflikten auseinander. Viele dieser Prozesse lassen sich nicht allein durch Gespräche oder theoretische Wissensvermittlung bearbeiten.

Die Jugendbildungsangebote von Zenkido® schaffen deshalb Situationen, in denen Wahrnehmung, Kommunikation, Bewegung und Kooperation miteinander verbunden werden. Jugendliche können unterschiedliche Handlungsweisen praktisch ausprobieren, deren Wirkung beobachten und die Erfahrungen anschließend gemeinsam reflektieren.


Mögliche Themenschwerpunkte

Je nach Alter, Gruppensituation und Zielsetzung können unterschiedliche Themen miteinander verbunden werden:

  • Konflikte und Eskalationsverläufe frühzeitig erkennen
  • eigene Grenzen wahrnehmen und verständlich kommunizieren
  • Nähe und Distanz angemessen regulieren
  • Körpersprache und deren Wirkung besser verstehen
  • Kommunikation in angespannten Situationen
  • Selbstbehauptung ohne unnötige Eskalation
  • Umgang mit Frustration, Anspannung und Unsicherheit
  • Teambuilding, Kooperation und gegenseitige Unterstützung
  • Gruppendynamiken und unterschiedliche Rollen
  • Verantwortung für das eigene Handeln übernehmen

Lernen durch praktisches Erproben

Die Jugendlichen werden nicht nur mit Informationen versorgt, sondern aktiv in den Lernprozess einbezogen. Kooperative Aufgaben, Bewegungsübungen, Rollenspiele und körperzentrierte Wahrnehmungsübungen machen unterschiedliche Verhaltensweisen und Gruppendynamiken unmittelbar erfahrbar.

Ausgewählte Übungen aus verschiedenen Kampfkünsten können eingesetzt werden, um Körpersprache, Distanzregulation, Selbststeuerung oder einen verantwortungsvollen Umgang mit Kraft zu thematisieren. Das Angebot ist jedoch kein klassischer Kampfkunst- oder Selbstverteidigungskurs.

Entscheidend ist die anschließende Reflexion: Was ist in der Situation geschehen? Welche Reaktionen waren hilfreich? Wie lassen sich die Erfahrungen auf Konflikte in Schule, Jugendzentrum oder Alltag übertragen?

Für welche Gruppen eignen sich die Angebote?

Die Jugendbildungsmaßnahmen richten sich unter anderem an:

  • Schulklassen
  • Gruppen aus Jugendzentren
  • Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit
  • Jugendhilfeeinrichtungen
  • Projektgruppen und AGs
  • bereits bestehende Kinder- und Jugendgruppen

Besonders sinnvoll sind die Angebote für Gruppen, die auch nach der Veranstaltung weiter miteinander arbeiten oder ihren Alltag gemeinsam verbringen. Dadurch können Erfahrungen und Vereinbarungen später erneut aufgegriffen werden.


Mögliche Formate

Die Angebote können als einzelner Workshop, Projekttag oder mehrteilige Maßnahme umgesetzt werden. Bei einer Veranstaltungsreihe lassen sich Erfahrungen aus dem Gruppenalltag zwischen den Terminen aufgreifen und weiterbearbeiten.

Ziele, Inhalte, Dauer und Gruppengröße werden mit der jeweiligen Schule oder Einrichtung abgestimmt. Für eine intensive praktische Arbeit ist eine überschaubare Gruppengröße sinnvoll. Benötigte Arbeitsmaterialien werden von Zenkido® mitgebracht; geeignete Räumlichkeiten stellt in der Regel die beauftragende Einrichtung zur Verfügung.


Ein Angebot passend zur jeweiligen Gruppe

Die genaue Gestaltung orientiert sich am Alter der Teilnehmenden, der bestehenden Gruppensituation und den Zielen der Einrichtung. Vor der Durchführung wird deshalb geklärt, welche Themen im Mittelpunkt stehen und welche Arbeitsformen für die Gruppe geeignet sind.


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